FAQ

Kasse oder nicht, das ist hier die Frage...

und dauert eine Erstbehandlung für Erwachsene wirklich 120 Minuten?

 

Immer wieder gibt es Anfragen, ob ich auch per Krankenkasse bzw. Zusatzversicherung abrechnen kann. Ich verstehe diese Frage sehr gut, schließlich kenne ich privat auch die andere Seite - dass man froh ist, wenn die Kasse Kosten übernimmt. 

Leider ist die Craniosacrale Therapie als solche in Deutschland noch nicht anerkannt, obwohl sie effektiv bei vielen Beschwerden hilfreich sein kann. Manche Kolleginnen und Kollegen rechnen daher mit dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker ab und bemühen sich, die Craniosacrale Therapie mit dem kleinen Abschnitt der Osteopathie abzudecken. 

Ich habe großen Respekt für diese Entscheidung meiner Kolleginnen und Kollegen, und mir ist schmerzlich bewusst, dass ich mit meiner Entscheidung, nur Selbstzahler anzunehmen, leider nicht allen Menschen gerecht werden kann. Das bedauere ich sehr.
Gleichzeitig ist mir aber auch von vielen anderen Kassenärzten oder Heilpraktiker Kolleginnen und Kollegen bekannt, wie aufwändig mittlerweile die Verwaltung ist und wie viel Zeit sie frisst. 

Das ist Zeit und Energie, die ich lieber direkt für Sie, meine Klientinnen und Klienten, einsetzen möchte. 

Um in diesem Kontext eine weitere Frage zu klären - ja, eine Erstbehandlung für Erwachsene in meiner Praxis dauert wirklich 120 Minuten. 

Die Craniosacrale Therapie ist keine "Express-Therapie". Es ist eine äußerst feine Arbeit am Nervensystem, und da ist es wichtig, für die sich anschließende eigentliche Therapie vorher Ressourcen zu bilden. Die Craniosacrale Therapie führt zurück in die inneren Rhythmen, indem wir erst einmal (wieder) wahrnehmen und ruhig(er) werden. Für die Craniosacrale Therapie ist gegenseitiges Vertrauen wichtig, sonst können Sie sich als behandelte Person nicht richtig in die Therapie entspannen, und ich als Therapeutin weiß vielleicht zu wenig und kann Sie nicht angemessen begleiten. Deshalb braucht es diese Zeit. Zeit, die ich mir für Sie gerne nehme, indem ich Ihnen aufmerksam bei der Anamnese zuhöre, erkläre, wie wir vorgehen, und Sie dann möglichst sanft und achtsam durch die erste wie auch die folgenden Behandlungen begleite. 

Das Kennenlernen auf beiden Seiten hat einen wichtigen Einfluss auf den Verlauf der Therapie, die darauf basiert, dass Sie als Klientin/Klient und ich als Ihre Therapeutin genau hin spüren. Die wenigsten Menschen kommen wegen einer "Wellness-Behandlung" zu mir. Die meisten haben herausfordernde und umfassende Beschwerden mit teils sehr langer Kranken-Vorgeschichte. Nach meiner ganzheitlichen Auffassung ist es daher wichtig, dass möglichst alle Aspekte und Anteile des Menschen in den Therapieverlauf achtsam einbezogen werden. Wenn dies gelingt, können echte Fortschritte erzielt werden. Ich verstehe meine Angebote grundsätzlich als fachliche Ergänzung zu jedweder Form von anderen ärztlichen / physiotherapeutischen und sonstigen Therapien. Ich wünsche mir, dass alle Heilberufe miteinander zum Wohl des Patienten / der Patientin arbeiten.

 

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